Zum Inhalt springen
26.06.2025

Was stärkt unsere Hoffnung?

Gott ist die Quelle, der Inhalt, das Fundament der menschlichen Hoffnung. Es gibt viele „Kanäle“, die uns die Nähe Gottes erfahren lassen und dadurch unsere Hoffnung entfachen und stärken:

  • Gebet. Es ist „der Lernort der Hoffnung“ (Spes salvi,32). Das Beten ist eine „Übung der Sehnsucht“, nach der unsere Seele lechzt. Im Gebet werden wir von Gott verstanden und angenommen so, wie wir sind. „Wenn niemand mehr mir zuhört, hört Gott mir immer noch zu“ (Spes salvi 32). So wird das „Gebet zur Sprache der Hoffnung“ (Bp. M.G. Hanke).
  • Feier der Sakramente. In jedem Sakrament stattet uns Gott mit den Gnaden aus, die wir in der Gegenwart und in der Zukunft brauchen. Durch sie wird die Hoffnung gestärkt.
  • Erfahrung der Gottes Liebe und der wahren Liebe eines Mitmenschen. Liebe und Hoffnung bedingen sich gegenseitig. Wer liebt, der hofft. Wer hofft, der liebt. Die Liebe ist das Feuer der Hoffnung.
  • Das Lesen und Meditieren des Wortes Gottes. Es ist die Nahrung der Hoffnung. Die Bibel ist das Buch der Hoffnung.
  • Ein gewissenhaftes Leben, die Reinheit des Herzens, Gradlinigkeit und sich Orientieren an die Gottes Gebote gibt innere Freiheit, schafft Zuversicht und gibt eine klare Orientierung.
  • Vorbilder, Heilige und alle Menschen der Hoffnung. Von ihnen lernen wir, wie man die Krise überwindet und „hofft wider die Hoffnung“.
  • Glauben an die Verheißungen Gottes, die immer in Erfüllung gehen und an das ewige Leben nach der Auferstehung.
    Hoffnung ist ein Anker, der nicht in der Erde, sondern am Himmel hängt und uns alle wütenden Stürme des Lebens überstehen lässt.
  • Hoffnung bezeugen, mit anderen Menschen teilen. Durch Teilen stumpft die Hoffnung nicht ab. Sie wird vermehrt.
  •  

Msgr. Dr. Josef Hernoga, Schwabach, 27.06.25

Gottesdienstzeiten

Sonntagsmessen in Schwabach

St. Sebald 9.00 Uhr
St. Peter und Paul 10.00 Uhr und 19.00 Uhr
St. Sebald 10.30 Uhr
Eichwasen 10.30 Uhr (in den Sommerferien geschlossen)

Beichtgelegenheit

St. Sebald: Samstag 15.30 bis 16.30 Uhr Gelegenheit zum Seelsorgegespräch und zur Beichte

Anbetungszeit in Schwabach/St. Peter und Paul

Freitag 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr, außer an kirchlichen Feiertagen