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20.06.2025

Die Kirche sollte wie ein Aquarium sein

Michael Bogedain, Pfarrbriefservice

  1. Durchlässig und klar.
    Die Kirche hat nichts zu verbergen. Um glaubwürdig zu sein, muss sie transparent werden. Auch die Sündhaftigkeit des Volkes Gottes braucht nicht verheimlicht zu werden. Katholiken bekennen ihre Schwächen in jedem Gottesdienst und bemühen sich zu bekehren. Ein plausibles Zeichen dafür ist der Beichtstuhl, der in jeder Kirche offensteht.
  2. Das Aquarium benötigt frisches Wasser und frische Luft. Das stehende Wasser verdirbt. Ohne frische Luft ersticken die Fische.
    Die Kirche behält das Wesentliche in ihrer Lehre und Praxis und zugleich ist sie offen für das Neue. Sie liest „die Zeichen der Zeit“ und beseelt sie mit dem Licht des Evangeliums und der Gnade der Sakramente. Die Frische der Kirche garantiert der Hl. Geist mit seinen Gaben.
  3. Das Aquarium hat auch einen Filter. Die Kirche richtet sich nach dem Grundsatz: „Prüft alles, behaltet das Gute“ (1 Tess 5,21); „gleicht euch nicht dieser Welt an“ (Röm 12,2).
    Der Filter der Kirche ist das Lehramt mit den Bischöfen und dem Papst. Ihnen obliegt die Pflicht „zu prüfen und zu erkennen, was der Wille Gottes ist, was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist“ (Röm 12, 29).

Msgr. Dr. Josef Hernoga, Schwabach, 20.06.25

Gottesdienstzeiten

Sonntagsmessen in Schwabach

St. Sebald 9.00 Uhr
St. Peter und Paul 10.00 Uhr und 19.00 Uhr
St. Sebald 10.30 Uhr
Eichwasen 10.30 Uhr (in den Sommerferien geschlossen)

Beichtgelegenheit

St. Sebald: Samstag 15.30 bis 16.30 Uhr Gelegenheit zum Seelsorgegespräch und zur Beichte

Anbetungszeit in Schwabach/St. Peter und Paul

Freitag 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr, außer an kirchlichen Feiertagen